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Buchtipps

Dieses faszinierende Buch ist meiner Meinung nach erst einmal kein Roman. Es ist eher ein erzählendes Sachbuch über zwei Männer aus Ostdeutschland und ihre Geschichte. Für den Spiegel soll Osang ein beispielhaftes Portrait eines Ostdeutschen verfassen für ein Sonderheft des Spiegel das 2019 erscheint.  Da fällt ihm Uwe ein, den er in New York kennengelernt hat.

Hier ein kleines Buch von Axel Hacke, das in Vorbereitung auf dieses neue Jahr den Blick auf das Wesentliche lenkt.   Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben: Ein Buch über die Suche nach dem, was man aus dem Leben machen könnte, geschrieben für Leute, die sich das gern selbst überlegen würden. Also ein Buch ohne Anweisungen, eher eines über Zweifeln und Fragen und natürlich über Glück und Pech, vor allem aber über das, was dazwischen liegt, also: das meiste. 

Laetitia Colombanis Roman spielt auf zwei parallel erzählten Ebenen. Solène eine Anwältin, die ihr Leben nur ihrer Arbeit gewidmet hatte und unter der Trennung von ihrem Freund leidet, der nur eine unverbindliche Beziehung wollte, erleidet einen Zusammenbruch. Einer ihrer Mandanten begeht vor ihren Augen Selbstmord.

Die Telefonzelle am Ende der Welt gibt es wirklich. Sie steht in einem Garten an der Nordküste Japans. Der Besitzer des Gartens hat sie nach der Tsunami Katastrophe 2011aufgestellt als Zuflucht für Trauernde. Aus ganz Japan kommen Menschen, heben den Hörer in der Telefonzelle ab und sprechen mit ihren Verstorbenen. Der Garten und der Teeraum sind aber auch ein Treffpunkt für die Menschen, die mit ihrem Verlust kommen und ihre Trauer miteinander teilen.

Wir schreiben das Jahr 1854. Bartholomäus ist ein Waisenjunge aus Bombay, mindestens 12 Jahre alt. Sein Ziehvater, der Jesuit „ Vater Fuchs“ hat ihm die Liebe zu Lernen und Forschen, zu Wissenschaft und Sprachen vermittelt und so macht Bartholomäus sich auf das erste Museum Indiens zu gründen.

A. Fahrmeir ist Professor für Neuere Geschichte am historischen Seminar der Goethe Universität Frankfurt / Main.

Kathrin Passig / Aleks Scholz - Handbuch für Zeitreisende Von den Dinosauriern bis zum Fall der Mauer

Denis Scheck - Schecks Kanon Die 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur von Krieg und Frieden bis Tim und Struppi

Gladis Comeau 76 Jahre alt, ehemalige Lehrerin , besteigt ohne jede Ankündigung im kleinen Weiler Swastika den Northlander, einen Zug im Norden Ontarios, verlässt ihre kranke Tochter und kehrt nicht mehr nach Haus zurück. Freundinnen und Bekannte können sich keinen Reim darauf machen.

Ich bin eigentlich gar keine Sachbuchleserin, hatte nach Cover und Titel auch eher einen Roman erwartet – und dann diese Überraschung! - ein Buch über Aale.   Eingebettet in die Erinnerungen Patrik Svenssons an seinen Vater, der ihm das Aalangeln beigebracht hat und dieses Tier auch ihr einziges, gemeinsames Thema blieb, eröffnet Svensson uns die gesamte geheimnisvolle Natur- und Kulturgeschichte des Aals. Tatsächlich gehört der Aal nämlich bis heute zu den rätselhaftesten Tieren der Welt.